(mobiler) Technik-Doktor

Hauptanliegen des mobilen Technik-Doktors ist es, technische Probleme mit der Hard- und Software in der eigenen Wohnung zu lösen. Dies kann notwendig sein, wenn die Hardware nicht transportabel ist oder die/der Hilfesuchende die eigene Wohnung nicht verlassen kann. In solchen Situationen, beispielsweise bei einer akuten Erkrankung oder Verletzung, kann die Funktionalität der Technik einen wichtigen Beitrag zur Teilhabe leisten.

Anleitung / Schritte

Technische Hilfestellungen können für ältere Menschen besonders wichtig werden, wenn sie in einer akuten Notsituation bestimmte Kommunikationswege nicht mehr nutzen können. Dies könnte beispielsweise der Fall sein, wenn jemand aufgrund einer akuten Verletzung die Wohnung kurzfristig nicht verlassen kann.

Die Bereitstellung eines Besuchsdiensts, der dann greift, wenn andere Mechanismen nicht mehr praktikabel sind, wäre hier die Lösung.

Anstelle zur „Sprechstunde“, in die „Klinik“ oder „Praxis“ zu kommen, geht der Doktor zu den „Patienten“. Dies sollte grundsätzlich die Ausnahme sein.

Der oder die Ehrenamtliche wird durch eine koordinierende Stelle zum Einsatz gerufen. Wichtig ist es, dass hier bereits die wichtigsten Daten aufgenommen werden und dem Einsatzteam zur Verfügung gestellt werden.

Die koordinierende Stelle sollte auch bereits prüfen, ob der Hausbesuch wirklich notwendig ist, oder ob das technische Problem ggf. durch ein Telefonat oder einen Video-Chat behoben werden kann.

Von besonderer Bedeutung ist hier, dass es nicht um die Übernahme gewerblicher Tätigkeiten gehen kann.

Ggf. gehört es zum Handlungsrepertoire der Koordinierung oder des ehrenamtlich Engagierten, an einen örtlichen Fachhändler zu vermitteln oder den „Patienten“ dort hin zu begleiten.

Um Missverständnisse und falsche Erwartungen zu vermeiden, ist eine genaue Beschreibung und Kommunikation des Angebots notwendig.

Für die Ehrenamtlichen ist eine gewisse Mobilität notwendig. Transporte sollten aber nicht übernommen werden.

Als Variation könnte auch eine mobile Praxis angeboten werden, also eine Sprechstunde in einer Einrichtung, einmal die Woche 16 – 20 Uhr, und die Hausbesuche im Notfall. Es sind vielfältige Kooperationen, auch generationenübergreifend, denkbar.

Weitere Hinweise

Ziel und Zielgruppe:

Menschen mit technischen Problemen, die die Wohnung nicht verlassen können.

Anzahl der Teilnehmenden:

1:1 oder im Tandem auf Besuch

Zeit / Dauer:

Die Einsätze sollten 30 Minuten nicht überschreiten.

Benötigte Materialien:

Telefonnummer, ggf. Fahrzeug

Räumliche Voraussetzungen:

keine Angabe

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